zurück zur Homepage
wappen

Chronik des SV Cosmos Aystetten

von Hugo Hartung

Chronik SV Cosmos Aystetten Teil I

Wenn wir in dieser Vereinschronik zurückblicken, so müssen wir unsere Betrachtungen bei den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg beginnen. Schlimme Kriegsjahre lagen hinter uns. Überall litten die Menschen große Not, Überleben war angesagt. Es war aber die Erkenntnis da: es muss und wird weitergehen. Auch der Gedanke an Sport wurde aufgegriffen. Ältere Vereine nahmen nach und nach ihren Sportbetrieb wieder auf. Aystetten zählte damals ca. 700 Einwohner und auch hier wurde der Wunsch laut, Fußball zu spielen. Anfänge waren da, aber sie waren nicht organisiert. Hierbei ist zu erwähnen, dass bereits vor der Gründungsversammlung wilder Fußball gespielt wurde. Eine Vereinsgründung fand jedoch erst im Jahre 1947 statt. Von dieser Gründungsversammlung ist folgende Niederschrift überliefert.

NIEDERSCHRIFT über die Gründungsversammlung eines Sportvereines in Aystetten am 22. Oktober 1947.

Am 22.10.1947 wurde in Aystetten in der Bahnhofsrestauration eine Versammlung zur Gründung eines Sportvereines einberufen. Anwesend waren 36 Personen.

Um 20.00 Uhr eröffnete der Einberufer, Herr Johann Siegner, die Versammlung. Nach den einleitenden Worten über Zweck und Aufbau eines Sportvereines wurde die Wahl der Vorstandschaft vorgenommen. Gewählt wurden als:

1. Vorstand
Geiger Leo
2. Vorstand
Schmid Josef
Kassier
Schiefele Fritz
Schriftführer
Meister Karl
Beisitzer
Bosch Max

Als Mitglieder haben sich vorläufig 30 männliche Personen eingetragen.

Die Gründung des Sportvereins war nur der erste Schritt, um den Verein mit Leben zu erfüllen. Nur politisch unbescholtene Bürger durften ein Amt bekleiden. Das Landratsamt Augsburg vergab nach Prüfung dem Verein die Lizenz Nr. 39.

Im Frühjahr 1948 wurde das erste Fußballspiel in Ottmarshausen gegen Ottmarshausen/Westheim ausgetragen und mit 5:0 verloren. Aus dieser Zeit ist uns nachstehend aufgeführte Mannschaft bekannt:

Siegner Johann, Hillenbrand Kornelius, Schwingenstein Willi, Bosch Max, Meister Karl, Kehrle Josef, Rauberger Max, Schimmer Martin, Stepperger Heinrich, Schneider Willi und Hillenbrand Josef.

Trotz nachfolgender weiterer Niederlagen wurde die Anfangszeit sehr kameradschaftlich überbrückt.

Um den Spielbetrieb des jungen Vereins geregelt aufbauen zu können, war es notwendig, ein geeignetes Grundstück für einen Sportplatz zu finden. Durch großzügiges Entgegenkommen des Herrn Dietrich von Stetten und das Überlassen von Grundstücken durch 52 Anlieger wurde „Am Wannenberg“ das geeignete Gelände gefunden.

photo
photo
photo
photo
photo

Fast das ganze Dorf, das damals ca. 700 Einwohner zählte, war daran interessiert, den Sport innerhalb der Gemeinde in richtige Bahnen zu lenken. Im groß angelegten Arbeitseinsatz wurden einige 1000 cbm Erde bewegt. So durchkreuzten Gleisanlagen für Lorenbetrieb das zukünftige Sportgelände. Auch eine Planierraupe stand nach langem Suchen zur Verfügung. Der Preis für den Einsatz dieser Planierraupe war doch immerhin für die damaligen Verhältnisse fast unerschwinglich. 1.000,-- DM mussten aufgebracht werden, was dies 1 Woche nach der Währungsreform 1948 bedeutete, braucht hier nicht erwähnt zu werden. Durch eine groß angelegte Spendenaktion, an der sich wieder die ganze Gemeinde beteiligte, wurde auch diese Hürde genommen. So wurde unter dem Motto „helft alle mit „ ein kleines Stadion geschaffen, das sich sehr schön in die Landschaft einfügte. Der offizielle Spielbetrieb wurde im Sommer 1948 mit folgender Mannschaft aufgenommen:

Vogel Sepp, Rehm Valentin, Steinruck Paul, Wydolski Wolfgang, Mann Max, Rauberger Max, Mummert Karl, Bosch Max, Haider Günter und Kehrle Josef.
photo

Die idyllische Anlage wurde weiter ausgebaut und die Zuschauer konnten die Spiele von den erhöhten Plätzen verfolgen. Der SV Aystetten wurde in die C–Klasse Augsburg West eingestuft, diese umfasste folgende Mannschaften:

Adelsried, Altenmünster, Emersacker, Hammel, Horgau, Lauterbrunn, Welden, Wörleschwang, Zusamaltheim, Roggden.

Mannschaft aus dem Spieljahr 1948/49:

Rudolf Schwarz (2. Vorstand), Max Huber, Max Rauberger, Günther Heider, Leonhard Dötterl, Karl Meister, Martin Schimmer, Josef Hillenbrand, Kornelius Hillenbrand, Karl Bilek und Josef Schwarz. Ferner gehörten dieser Mannschaft die Spieler Josef Mörtl und Fritz Pröll an.
photo

Es wurde am Ende dieser Saison der achte Tabellenplatz erreicht. Torschützenkönig war Max Rauberger.

Ein großes Problem war damals die Beschaffung eines Fahrzeuges, um die auswärtigen Spielgegner zu erreichen. So wurde immer wieder das unentbehrliche Fahrrad das begehrteste Verkehrsmittel. So manche Anekdote aus dieser Zeit bringt heute noch so manchen damaligen Spieler zum Schmunzeln. Einige Male stellte auch das Fuhrunternehmen Josef Löflath aus Ottmarshausen einen LKW zur Verfügung, auf dessen Ladefläche Bierbänke montiert waren. Gerade diese Fahrten waren oft Höhepunkte im kameradschaftlichen Beisammensein der Spieler. Auch wurde so manche Niederlage durch diese oft zünftigen Fahrten vergessen. Zu erwähnen wäre auch aus dem Jahre 1949 das Pokalturnier in Gessertshausen, das zu einem kameradschaftlichen Höhepunkt der Anfangsjahre wurde. Die teilnehmenden Mannschaften waren: Ustersbach, Anhausen, Gessertshausen, Aystetten. Auch wurde der Jugendarbeit im Verein ein sehr großer Wert beigemessen. Unter der Leitung von Albert Schüller lag diese Abteilung in guten Händen.

I. Jugendmannschaft:

Gerhard Metall, Hans Rauberger, Hans Schaller, Hermann Vöst, Hans Bloch, Hermann Huber, Leonhard Dötterl, Heinrich Mann, Walter Neudert und Wolfgang Hertrich.
photo

Aus dieser Zeit dürfte auch der erste Vereinsausflug erwähnt werden, der am 30.04.1950 nach Tapfheim führte, dem neuen Wohnort unseres Gründungsvorstandes Geiger Leo. Noch heute bedeutet dies für manchen damaligen Spieler das Ereignis.

Eines besonderen Hinweises aus dieser Zeit bedarf es auch unserer alten Herren, die schon damals Spiele absolviert haben. So wirkte diese Mannschaft im Freundschaftsspiel gegen Tapfheim mit folgender Aufstellung mit:

Emil Mörtl, Josef Schmid, Albert Schüller, Wenzel Hermann, Cornel Hillenbrand, Hans Siegner, Michael Miller, Karl Bilek, Eugen Kopp, Karl Meister und Christl Bauer.
photo

Als größtes Ereignis dürfte doch im Jahre1951 der Bau eines Umkleidehauses gewesen sein, das für damalige Verhältnisse in seiner Ausführung und seines Aussehens wohl weit und breit seinesgleichen suchen konnte. Die Raumeinteilung war gut gelungen. 2 Umkleideräume, 2 Waschräume, 1 Schiedsrichterraum, 1 kleiner Kiosk, sowie ein Geräteraum waren für damalige Verhältnisse ausreichend. Zum Duschen gab es nur kaltes Wasser, das aus 9 m Tiefe hochgepumpt werden musste. Wieder waren es die Mitglieder, die ihre Freizeit opferten, um unserem jungen Verein einen Mosaikstein zu setzen. Wieder galt das Motto, helft alle mit und wir schaffen es. Es sollte ein Zitat der damals Schwäbischen Landeszeitung nicht unerwähnt bleiben, das lautete: "Die Aystetter Sportler haben in restlosem und aufopferungsvollem Einsatz eine Sportanlage geschaffen, die als eine der saubersten und bequemsten für Spieler und Zuschauer in der Umgebung gelten darf."

photo
photo

Das nächste Großereignis in diesem Jahr war wohl die Erringung der Meisterschaft der C-Klasse West II. Neue Spieler wurden in die Mannschaft eingebaut. Als Trainer konnte der bekannte Oberligaspieler Karl Grünsteudel gewonnen werden.

Jetzt, nach über 4 Jahren, trug die vorbildliche Jugendarbeit ihre Früchte. Sie wurde mit der Erringung der Meisterschaft auch entsprechend belohnt. Es ist eine erstaunliche Feststellung, wenn gesagt werden kann, in unserem Verein wirkten nur eigene Gewächse, d.h. sämtliche Spieler sind ortsansässige und aus der Jugend hervorgegangen. Der Erfolg als solcher war auf dem vorbildlichen Kameradschaftsgeist und Einsatzwillen aufgebaut. Die Mannschaft stellte in dieser Saison ein geschlossenes Ganzes dar und es wäre fehl am Platze, den einen oder anderen Spieler hervorzuheben. Gesagt sei lediglich, dass Rechtsaußen Schimmer Martin zehn Tore schoss, während sich die anderen zählbaren Erfolge auf die gesamte Elf verteilten. Die Mannschaft blieb zuhause ungeschlagen. Das verdankten sie ihrer starken Abwehr. Das Punkteverhältnis wies den Stand von 21:7 auf, während 39:19 Tore in 14 Spielen erzielt wurden. Zum Einsatz kamen 15 Spieler. Die Ersatzleute konnten die Lücken voll und ganz ausfüllen. Der stärkste Konkurrent war der FC Lauterbrunn, der sich jedoch in Aystetten beugen musste.

Der Meisterschaftsmannschaft 1950/51 gehörten folgende Spieler an:

Max Huber, Martin Schimmer, Leonhard Dötterl, Hans Bloch, Max Mann, Artur Dell, Josef Hillenbrand, Anton Zerle, Wolfgang Hertrich, Gottfried Kaufmann, Hugo Hartung, Johann Schaller, Josef Mörtl, Wolfgang Wydolski, Günther Heider.
photo

Um den endgültigen Aufstieg in die B-Klasse zu erreichen, waren damals noch Aufstiegsspiele notwendig gegen die Meister der Gruppe West I und Augsburg Süd I und Süd II. Die Mannschaften waren Gessertshausen als Meister der C-Klasse West I, Hammerschmiede als Meister der C-Klasse Süd I und Althegnenberg als Meister der C- Klasse Süd II. Leider schaffte unsere Mannschaft die Qualifikation in die nächsthöhere Gruppe nicht. Die vorausgegangene Punktrunde, die auch vom Verletzungspech begleitet war, war zu hart. Somit begann die Punktrunde 1951/1952 wieder in der C-Klasse. Nachdem sich einige Spieler vom aktiven Sport zurückgezogen hatten, musste mit jungen Spielern neu aufgebaut werden. Aus dieser Zeit ist uns folgende Mannschaft bekannt:

Liebl Alfred, Vöst Hermann, Mann Max, Hillenbrand Josef, Hartung Hugo, Dötterl Leonhard, Schimmer Martin, Wydolski Wolfgang, Heider Günther, Bloch Hans, Hertrich Wolfgang.

Unserer Favoritenrolle wurden wir nicht gerecht, denn am Ende der Saison kamen wir auf Platz 8 bei 12 Mannschaften.

Aus dem Jahre 1951/1952 ist uns der Anfang einer Fußball-Schülermannschaft bekannt. Unter der Leitung von Emil Mörtl setzte sich diese Mannschaft aus folgenden Spielern zusammen:

Max Bosch, Jakob Schropp, Fritz Geiger, Reinhold Track, Hans Spörl, Mathias Rapolder, Alfred Mann, Günter Hertrich, Walter Lang, Wolfgang Vogel, Jürgen Brenner, Edwin Irmler, Hans Rößle und Franz Liebl.

Herausragendes Ereignis im Jahre 1957 war ohne Zweifel das 10jährige Gründungsfest. Der Sportverein war in den 10 Jahren schon zu einem bedeutenden Verein herangewachsen. Vorstand Mörtl Josef konnte in seiner Festansprache mit Genugtuung darauf hinweisen. Die erste Mannschaft hatte ihren Stammplatz in der Spitzengruppe der C-Klasse Augsburg Nordwest. Ebenso wies die Aufbauarbeit des Nachwuchses beachtliche Erfolge auf. Damit war wohl der Anlass gegeben, im Bierzelt, das auf dem Lagerplatz der Fa. Keller aufgebaut war, so manche Erinnerung aus den abgelaufenen 10 Jahren auszutauschen.

Die erste Mannschaft 1957:

Walter Schmid, Alfred Mann, Fritz Geiger, Georg Brey, Walter Schwarz, Max Bosch, Hugo Hartung, Wolfgang Hertrich, Heinrich Hartländer, Max Schmid und Hans Schregle.
photo
photo

Welches Augenmerk auf die Jugendarbeit im Verein gelegt wurde, zeigte sich mit den Erfolgen in den Jahren 1956, 57, 58 und 59. Unter der Jugendleitung von Hugo Hartung wurde Vorbildliches erreicht. So konnten die Meisterschaften der Jugendgruppe Augsburg V immer nur durch Entscheidungsspiele entschieden werden. Zweimal war die Jugendmannschaft aus Gablingen in den Entscheidungsspielen der Gegner. Aus dem Verbandsspieljahr 1958/59 ist uns noch der Tabellenstand bekannt. Das Torverhältnis war 53:12, der Punktestand 21:7. In der Mannschaft wirkten folgende Spieler mit:

Walter Lang, Günter Hertrich, Conrad Meierhofer, Walter Meierhofer, Heinrich Schild, Fridolin Zankl, Sebastian Köttl, Anton Rottmeier, Werner Bosch, Reinhold Track, Hans Spörl, Siegfried Schüler, Karl Huber, Peter Seipt, Herbert Langer, Anton Misauer und Erich Brenner.

Wenden wir uns wieder den Senioren zu. Unsere Mannschaft, die bereits in den zurückliegenden Jahren in der Spitzengruppe des Tabellenfeldes zu finden war, hatte an 1962 nunmehr die Erringung des Gruppenmeistertitels in der C-Klasse Augsburg Nord-West erreicht. Damit stieg unsere Mannschaft nach 15-jähriger C-Klassenzugehörigkeit in die nächsthöhere Spielklasse auf. Obwohl Aystetten beinahe von Anfang an Tabellenführer war, konnte die Meisterschaft erst kurz vor Saisonende unter Dach und Fach gebracht werden. Der FC Horgau, der nur mit zwei Punkten Abstand auf dem Pluskonto unserer Mannschaft hart auf den Fersen blieb, machte alle Anstrengungen, um uns den Rang abzulaufen. Auch die Vertretung der SpVgg. Westheim erhoffte sich bis kurz vor Schluss der Pflichtspiele noch eine Chance, wenigstens den aufstiegsberechtigten zweiten Platz zu erreichen. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Zahlenvergleich. 1952 hatte unsere Mannschaft neben einem Punkteverhältnis von 21:7 auf dem Torkonto 39:19 stehen. Diesmal schoss die Mannschaft 110 Tore und musste 40 Gegentreffer hinnehmen. Unbestrittener Torschützenkönig war Mittelstürmer Horst Kresin mit 53 Toren. Max Bosch, der vorübergehend beim FSV Inningen spielte und im Laufe der Saison ebenso wie Torwart Spörl und Walter Lang (Schwaben Augsburg Amateure) zum Stammverein zurückkehrte, brachte es auf 19 Zähler, Fritz Geiger schoss ein Dutzend Treffer. Gerd Both trug sich mit 9 und Max Schmid mit 8 Treffern in die Torschützenliste ein.
Auf eigenem Platz verlor unsere Mannschaft kein Spiel. Lediglich gegen den Rivalen Horgau musste sie sich mit einem 2:2 Unentschieden begnügen.

Von der Meisterelf des Jahres 1951/52 standen nur noch Hugo Hartung und Wolfgang Hertrich in den Reihen der neuen Meistermannschaft.

Die Meisterelf 1961/62:

Werner Sinnewald, Fritz Geiger, Max Bosch, Alfred Mann, Walter Lang, Max Schmid, Horst Kresin, Günter Hertrich, Walter Schwarz, Andreas Geh, Hugo Hartung (zugleich 1. Vorstand), Hans Spörl und Wolfgang Hertrich.
photo
photo

Spieljahr 1962/64

Aystetten spielte zum ersten Mal in der B-Klasse Augsburg Nordwest. Eine schwere Saison stand bevor, nachdem einige Spieler ihre Laufbahn beendet hatten. So mussten 7 Spieler ersetzt werden. Leider konnten wir den Verbleib in der B-Klasse nicht schaffen. Die Mannschaft belegte den 14. Tabellenplatz mit 50:64 Toren und 18:36 Punkten. Somit mussten wir mit der Mannschaft Firnhaberau in die C-Klasse absteigen.

Spieljahr 1965/66

Es war eine Saison, die unserer Mannschaft den absoluten Tiefstand brachte. So wurde während des Verbandsspieljahres sogar der letzte Tabellenplatz eingenommen. Aber durch enormen Trainingsfleiß und durch gute Jugendarbeit wurde auch diese schwere Zeit bald überbrückt. Damals spielten in der Mannschaft:

Martin Seitz, Karl Huber, Wolfgang Hertrich, Eduard Schwarz, Otto Schüler, Werner Sinnewald, Walter Schwarz, Hugo Hartung, Reinhold Harder, Paul Donik und Johann Haupt.

In der Zeit, in der bei den Senioren mit wechselndem Erfolg die Verbandsrunden in der C- Klasse Augsburg Nord-West absolviert wurden, trat der Nachwuchs mit unserer Jugendmannschaft ins Rampenlicht des Vereinsgeschehens. Durch die enorme Aufbauarbeit des damaligen Leiters der Volksschule Aystetten, Herrn Hugo Benz, war es möglich, den Grundstock zu legen für eine erfolgreiche Saison 1964/65 und 1965/66. Unter der vorzüglichen Leitung von Günter Hertrich konnte diese Mannschaft zweimal den Meistertitel in ihrer Gruppe erringen. Ein Erfolg, der auf jahrelange Aufbauarbeit zurückzuführen war.

Dieser Mannschaft gehörten an:

Walter Siegner, Rudi Klinger, Willi Miller, Robert Baum, Karl-August Schmid, Anton Hillenbrand, Günter Brunzel, Walter Wenninger, Artur Möller, Hermann Schneider, Herbert Schwarz, Hansjörg Schüler und Aribert Schäfer.
photo

Schon im Jahre 1958 wurde von Herrn Wolf von Stetten die Kündigung des Pachtvertrages über das Sportgelände „Am Wannenberg“ angekündigt. Eine Tatsache, mit der wohl gerechnet wurde, in ihrer Tragweite aber so plötzlich nicht erfasst werden konnte. Herr v. Stetten machte uns am 11.11.1961 unmissverständlich klar, dass er auf Grund der Verlegung seines Gutsbetriebes das uns im Jahre 1947 zur Verfügung gestellte Gelände selbst benötigen würde. Nun ging es darum, ein Gelände zu finden, das für den Sportbetrieb geeignet wäre. Die Gemeindeverwaltung unter dem damaligen Bürgermeister Georg Bezler hatte wieder, wie auch in den Jahren vorher, vollstes Verständnis für unsere Belange. Einige Grundstücke standen zur Debatte, bis die Wahl auf das Grundstück „Ziegelfeld“ an der Staatsstraße 2032 fiel.

photo
photo
photo
photo
photo

Rund 20.000 qm Gelände wurden im Laufe der folgenden Jahre von der Gemeinde Aystetten erworben. Es wurde ein Gelände aufgekauft, das in seinen Ausmaßen das bisherige Sportgelände weit übertraf. Um es zu dem zu machen, das es heute ist, mussten ca. 30.000 cbm Erdmassen bewegt werden. Ein Vorhaben, das die nächsten 6 Jahre in Anspruch nahm. So ist der erste Arbeitsgang auf diesem Gelände auf den 16.08.1961 zurückzuführen. Um Oberflächenwasser, das teilweise aus dem Wald unter der Kreisstraße 2032 auf dieses Gelände geleitet wurde, geregelt abführen zu können, mussten quer über das gesamte Gelände Betonrohre mit 300 mm Durchmesser bis zur Mündung in den Mühlbach verlegt werden. Erst dann konnte mit der Planie des Platzes begonnen werden.

photo

Bereits im Jahre 1962 hat die Vorstandschaft des Vereins den Versuch unternommen, ca. 20 Dezimal vom alten Sportgelände zu erwerben, um mit dem Verkaufserlös das auf dem zukünftigen Sportgelände benötigte Vereinsheim mitzufinanzieren. Nach Rücksprache mit einem Notar hat uns dieser von unserem Vorhaben abgeraten, da dies für den Verein zu teuer käme. Bei 52 Eigentümer waren einige Erbengemeinschaften dabei, deren Aufenthalte teilweise in Amerika oder unbekannt waren.
Durch die Anlage des neuen Sportgeländes wurde auch der Bau eines Vereinsheimes mit Umkleidemöglichkeiten notwendig. Welches finanzielle Problem durch diesen notwendigen Bau auf die Vereinsführung zukam, braucht wohl nicht eigens erwähnt zu werden. Sollte doch dieses Heim um einiges größer werden, um dem Verein die Möglichkeit zu geben, auch Platz für andere Abteilungen zu schaffen. Es war der Vorstandschaft klar, dass ohne Zuschüsse und Beihilfen von Seiten der Gemeinde und den Sportbehörden dieses Projekt nicht verwirklicht werden kann. Auch war es dringend erforderlich, durch Eigenleistungen einen großen Teil der Baukosten einzusparen. Von den beiden Planern, Architekt Berchtold und Architekt Norbert Peiker entschied sich die Vorstandschaft für den Planentwurf des Architekten Norbert Peiker. Nach hartem Ringen um Zuschüsse und Eigenleistungen von Mitgliedern (damals 190 Mitglieder) konnte mit dem Bau des Heimes im März 1964 begonnen werden. Als erstes musste eine 300 Meter lange PVC-Wasserleitung vom Parkplatz Cafe Sonnengrund entlang der Staatsstraße 2032 in Richtung Hammel verlegt werden. Nach ca. 270 Meter musste die Staatsstraße in Handarbeit unterquert werden. Am 05.11.1965 konnten wir mit der Hebauffeier den 1. Bauabschnitt abschließen. Durch den Abbruch des ehemaligen Lindenstadels im erweiterten Schlossgarten konnte unser Zimmermann Josef Mörtl noch gut erhaltene Balken in den Dachstuhl einbauen. Im Jahre 1966 wurde zur Entsorgung des Abwassers eine 3-Kammersystem-Kläranlage erstellt. Während die Bereitwilligkeit im 1. Bauabschnitt von Seiten der Mitglieder noch in großem Maße vorhanden war, so waren es im 2. Bauabschnitt nur noch wenige, die mit enormem Fleiß das Begonnene vollendeten. Die Vereinsleitung hatte sich den Zuschussgebern gegenüber verpflichtet, 6000 Arbeitsstunden in Eigenleistung aufzubringen. So war es dann am 10.09.1967 soweit, dass unser neues Sportgelände mit dem Vereinsheim, das in einer Bauzeit von drei Jahren fertig gestellt worden war, seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Der Sportverein erhielt eine neue Heimat und die Möglichkeit, das Sportangebot zu erweitern, war gegeben.

photo
photo

Pfarrer Otto Riedl gab der neuen Sportanlage den kirchlichen Segen und bat in dem Weihegebet darum, alle, die hier Sport treiben, mögen das Gesetz der Fairness, des Anstandes und der guten Sitten befolgen und durch ihre sportliche Betätigung Kräfte frei machen für die Seele. Zahlreiche Ehrengäste nahmen regen Anteil an dieser für Aystetten einmaligen Feier. Zu ihnen zählten die Bundestagsabgeordneten Dr.Walter Althammer und Alois Strohmayr, Landtagsabgeordneter Josef Helmschrott, Landrat Dr. Fritz Wiesenthal, sein Stellvertreter Leonhard Hüttenhofer, verschiedene Bürgermeister aus den Nachbargemeinden, Hans Pfeiffer, der Bezirksvorsitzende des BLSV. Die Mannschaft der Datschiburger Kicker mit dem Sportförderer Max Gutmann trat zum Eröffnungsspiel gegen die Aystetter Mannschaft an.

photo
photo

Der bunte Abend im Saalbau Schmid in Täfertingen, an dem auch die beiden Bundestagsabgeordneten Dr.Walter Althammer und Alois Strohmayr teilnahmen, steigerte noch den Erfolg des Tages. Das vielseitige Programm der Datschiburger Kicker, das Heinz Köppendörfer mit viel Esprit ansagte, sorgte für unterhaltsame Stunden. Die Geschwister Karin und Doris Jung, mehrfach deutsche Jugendmeister im Kunstkraftsport, setzten die Zuschauer durch ihr großes Können in Erstaunen. Irene Eckert gefiel mit den von ihr gesungenen Jodlern, während Armin Bauer, der kleine Hiesl-Parodist, stürmischen Beifall erntete. Der besondere Dank galt allen Datschiburgern, weil sie den Aystettern an diesem Tag so viel geholfen haben. Max Gutmann, der die Bundestagsabgeordneten und eine Reihe von Mitgliedern des Sportvereins mit der Ehrennadel der Datschiburger Kicker auszeichnete, konnte die Gewissheit mitnehmen, dass er und sein Team an diesem Sonntag die fehlende Sonne ersetzt hatten.

photo
photo
photo

Spieljahr 1966/67

Wie erfolgreich sich die Jugendarbeit im Verein auswirkte, zeigte bereits dieses Spieljahr. So konnten die jungen Spieler Schwarz Herbert, Wenninger Walter, Schäfer Aribert, Miller Willi und Siegner Walter in die 1. Seniorenmannschaft eingebaut werden.

Spieljahr 1968/69

Aystetten wurde wieder Spitzenmannschaft. Unter dem Trainer Heinz Kraus bildete sich eine Mannschaft, deren Erfolge beachtlich waren. Auch kamen einige neue Spieler dazu. Der Mannschaft gehörten folgende Spieler an:

Zankl Manfred, Vitz Walter, Hillenbrand Anton, Siegner Walter, Dieschinger Bernd, Wenninger Walter, Geiger Fritz, Both Gerd, Miller Willi, Kraus Heinz, Rozsnyai Rudi, Schwarz Herbert, Genz Walter, Freitag Lorenz.

Spieljahr 1969/70

Rainer Kawan übernahm die Leitung der Fußballabteilung, Hans Schregle die Betreuung der 1. Mannschaft.
Es war wieder soweit, unsere Mannschaft wurde Meister der C-Klasse Augsburg Nord-West in überlegener Manier. Durch enormen Trainingsfleiß und Kameradschaftsgeist wurde der Aufstieg in die B-Klasse Nord-West wieder erreicht. In 22 Spielen wurden 88 Tore erzielt, 19 mal musste Torwart Zankl hinter sich greifen. Das Punktekonto lautete 38:6.
Der Meistermannschaft gehörten folgende Spieler an:

Walter Siegner, Bernd Dieschinger, Walter Wenninger, Heinz Kraus, Herbert Schwarz, Fritz Geiger, Gerd Both, Andreas Frey, Willi Miller, Karl Huber, Anton Hillenbrand, Manfred Zankl, Walter Genz, Lorenz Freitag, Walter Vitz und Rudi Rozsnyai.
photo
photo

Spieljahr 1970/71

Zu Beginn der Saison übernahm Hans Schregle die Leitung der Fußballabteilung, Walter Schmid die Betreuung der 1. Mannschaft. Unsere Mannschaft gehörte ein Jahr der B-Klasse Augsburg Nord-West an. Zunächst war das Ziel der Mannschaft, eine gute Position in der Tabelle zu erreichen. Es war umso erfreulicher, dass unsere Mannschaft auf Anhieb zu den Spitzenmannschaften zählte und sogar berechtigte Aussicht auf den Meistertitel der B-Klasse Nord-West hatte. Spielertrainer Heinz Kraus hatte sehr großen Anteil an diesem Erfolg.

Spieljahr 1971/72

Im zweiten Jahr der Zugehörigkeit zur B-Klasse Nord-West begann die Mannschaft mit dem gleichen Elan wie im Vorjahr und erzielte mit 4 Punkten Vorsprung die Herbstmeisterschaft. Leider flaute diese Begeisterung in der zweiten Hälfte der Punktrunde sehr stark ab. Durch Verletzungen und Bundeswehreinsatz wurde die Mannschaft sehr oft geschwächt. Trotzdem reichte es zum vierten Tabellenplatz. Der Mannschaft gehörten an:

Manfred Zankl, Walter Wenninger, Walter Siegner, Walter Vitz, Heinz Kraus, Josef Heinzl, Gerd Both, Rudi Rozsnyai, Herbert Schwarz, Gottfried Dischinger, Lorenz Freitag, Anton Hillenbrand, Manfred Tomasini, George Marini und Rainer Huber.

Als besonderes Ereignis im Spieljahr 1971/72 kann die Erringung des Meistertitels unserer Fußballschüler in ihrer Gruppe erwähnt werden. Unter der Leitung von Fritz Geiger wurde der Titel unserer jungen Garde in überlegener Art gewonnen.
Der Mannschaft gehörten an:

Pascher K., Schnitzler W., Seitz H., Schlagenhauser M., Seitz R., Bullnheimer D., Fleißner R., Winkler H., Hahn A., Bullinger M., Mann M., Schäffler K.H., von Stettern H., Buchmüller E. und Kuhn Jürgen.
photo

1971 war das Jahr, in dem wir erstmals mit einer E-Jugendmannschaft an der Verbandsrunde teilgenommen haben. Unter der Leitung von Hugo Hartung wurde der Versuch unternommen, einem Großteil unserer heranwachsenden Jugend die Möglichkeit zu geben, Sport auszuüben. Der E-Jugend gehörten folgende Spieler an:

Reinhard Gold, Andreas Saal, Christoph Glanz, Peter Hartung, Klaus Zeitler, Klaus Bullnheimer, Andreas Schäfer, Manfred Schäffler, Wolfgang Schmid, Thomas Arlt, Thomas Scheid und Jürgen Wowra

Trotz großer Begeisterung bei den aktiven Mannschaften fehlten Spieler bei einigen Jugendmannschaften. Im Jahre 1971 gründeten die Vertreter vom SV Aystetten, Hans Schregle und vom SV Hammel, Hans Striebel eine Jugendspielgemeinschaft. Die Vorstandschaften des SV Aystetten und SV Hammel stimmten bedenkenlos zu. Von der A- Jugend bis zur E-Jugend konnten Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden. Es verging kaum ein Jahr, in dem nicht eine Mannschaft eine Meisterschaft erringen konnte. Im Jahre 1974 übernahm Hugo Hartung wieder die Jugendleitung. 1981 konnte die Jugendspielgemeinschaft SV-Aystetten und SV-Hammel auf 10 Jahre Zusammenarbeit zurückblicken.

Während der Dauer der Spielgemeinschaft Aystetten–Hammel gehörten folgende Spieler den einzelnen Jugendmannschaften an:

A-Jugend:

Balz Markus, Schmid Wolfgang, Hartung Peter, Zeitler Klaus, Arlt Thomas, Schäffler Manfred, Paproth Cris, Glanz Christoph, Bronnenmaier Robert, Bartsch Ingolf, Rosenwirth Werner, Knoll Alexander, Schüler Martin, Wäckerle Roland und Zettl Andreas, Betreuer zugleich Jugendleiter Hugo Hartung.
photo

B-Jugend:

Schüler Siegfried, Gellner Rainer, Berchtold Stefan, Kühnel Philip, Lang Peter, Woppmann Roland, Rößle Hans, Striebel Harald, Rauberger Anton, Rehm Klaus, Geihs Dieter, Fleißner Thomas, Gimmler Michael, Hertrich Thomas, Betreuer Hertrich Günter.
photo
photo

C-Jugend:

Schaller Johann, Rupprecht, Lehmann, Mattmer Bernd, Thoma Andreas, Pencz, Grau Ulrich, Schild Harald, Rechner Markus, Mittermaier Stefan, Seitz Jürgen, Berchtold , Dröge, Bongers, Bittlinger, Gellner Bernd, Betreuer Rupprecht Dieter.
photo

D-Jugend:

Wolfram Oskar, Ferstl Stefan, Balz Christian, Apitzsch Jürgen, Bohle, Hertrich Achim, Hartung Oliver, König Ralf, Peiker Stefan, Schmid Michael, Wendinger Stefan, Walch Andreas, Helmer Karl, Kistler Peter und Kellegöz, Betreuer Josef Wolfram und Jürgen Stöhr.
photo

E-Jugend:

Gesell Mike, Gesell Gary, Eckel Christian, Buchmiller Arthur, Peiker Markus, Jahn Thomas, Schöner Christian, Schmid Frank, Schuster Michael und Ferstl Andreas, Betreuer Herbert Langer.
photo

Wenden wir uns wieder der 1. Mannschaft zu, über die bis 1972 berichtet wurde. Im Jahre 1972 übernahm Bernd Pindur das Training und 1973 war Walter Genz Trainer. Auch in den folgenden Jahren 1974 und 1975 , als Heinz Kraus wieder als Trainer fungierte, brachte die Mannschaft in der B-Klasse beachtliche Leistungen. Walter Siegner war zwei Jahre Nachfolger von Heinz Kraus.
Im Jahre 1977 übernahm dann Günter Hertrich von Hans Schregle die Abteilungsleitung und Gerd Both wieder das Training.

Mannschaft 1977:

Gerd Both, Rudolf Peter, Georg Maisch, Karl Huber, Lorenz Freitag, Werner Rehm, Marini, Armin Ortmann, Wolfgang Glas, Walter Siegner, Kurt Pascher, Franz Pascher, Rudolf Rozsnyai, Manfred Tomasini, Mauri, Klaus Rauberger, Dieter Hiemeyer und Max Mann.

Trotz großer Bemühungen von Abteilungsleiter und Trainer stieg die Mannschaft aus der B- Klasse Augsburg Nord-West ab. Leider musste auch die Reservemannschaft abgemeldet werden. Rainer Huber löste für 1 Jahr Gerd Both ab und 1980 gelang es wieder, Heinz Kraus zu verpflichten.

Mannschaft 1979:

Klaus Rauberger, Rudolf Peter, Rudolf Klinger, Georg Maisch, Heinz Kraus, Herbert Schwarz, Rainer Huber, Armin Ortmann, Josef Pfanzelt, Willi Lill, Dieter Hiemeyer, Max Mann und Kurt Liebl.

Mannschaft 1980:

Klaus Rauberger, Rudolf Peter, Georg Maisch, Heinz Kraus, Herbert Schwarz, Rainer Huber, Armin Ortmann, Willi Lill, Dieter Hiemeyer, Max Mann, Kurt Liebl, Peter Wendel, Herbert Gellner, Dominik Losako und Peter Hartung.

Mannschaft 1981:

Klaus Rauberger, Rudolf Peter, Rudolf Klinger, Heinz Kraus, Rainer Huber, Armin Ortmann, Herbert Gellner, Klaus Zeitler, Max Mann, Kurt Liebl, Herbert Schwarz, Willi Lill, Schemm, Josef Schwinghammer, Werner Rosenwirth und Peter Hartung.

1982 verließ Heinz Kraus wieder den SV Aystetten und Gerd Both übernahm wieder das Training. Günter Hertrich gelang es, den erfahrenen Trainer Ekkehard Feigenspan zu verpflichten, bekannt als ehemaliger Oberligaspieler von Eintracht Frankfurt und TSV 1860 München.

Günter Hertrich gab 1987 sein Amt als Abteilungsleiter ab. Erst 1989 übernahm dieses Amt Günther Brunzel bis 1991. Anschließend übernahm Wolfgang Glas die Fußballabteilung und als Stellvertreter Herbert Schwarz. Als Trainer fungierten nach Ekkehard Feigenspan die Herren Kittelberger, Deutschmann und Pfanz. Aus dieser Zeit ist folgende Mannschaft bekannt:

Oskar Wolfram, Manfred Deutschmann (Spielertrainer), Thomas Hertrich, Kurt Liebl, Werner Plattner, Tobias Schneider, Stefan Rozsnyai, Bernd Mattmer, Andreas Budäus, Roland Christi, Markus Barth, Thomas Schmid, Harald Schild, Berischa Nijazi, Bernhard Framberger, Christian Scherer, Jürgen Schobel, Jürgen Sulzberger und Oliver Hartung.
photo

Einer erfolgreichen AH-Mannschaft aus dieser Zeit gehörten folgende Spieler an:

Hugo Hartung (zugleich 1. Vorstand), Gerd Both, Manfred Tomasini, Karl Huber, Edwin Irmler, Georg Mattmer, Fritz Geiger, Günter Hertrich, Franz Schmid, Walter Genz, Josef Schäffler und Rudi Rozsnyai.
photo

Leider war es dann im Jahr 2000 soweit, dass kein geregelter Spielbetrieb der aktiven Senioren- Mannschaften gewährleistet war. Die Vereinsleitung war gezwungen, die Mannschaften vom Spielbetrieb abzumelden, da einfach zu wenig Spieler zur Verfügung standen. Somit konnte man unseren Jugendmannschaften, speziell den älteren Jahrgängen (A- und B-Jugend) keine Möglichkeit bieten, nach ihrem Ausscheiden aus der Jugendmannschaft, beim Sportverein Aystetten weiter Fußball zu spielen. Im Dezember 2000 trafen sich Funktionäre vom Hobbyclub Cosmos Lechhausen e.V. und dem Sportverein Aystetten. Nach einigen Sondierungsgesprächen war klar, dass man gemeinsam wieder eine Herrenmannschaft auf die Beine stellen wollte. Cosmos Lechhausen sollte seinen 20 Mann starken Kader mit nach Aystetten bringen. Es gab noch bürokratische Hürden zu überwinden. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16.03.2001 schlägt der Vorstand den anwesenden Mitgliedern vor, den Vereinsnamen in Sportverein Cosmos Aystetten e. V., abgekürzt Cosmos Aystetten e. V., zu ändern. Nach Neufassung der Satzung war die Grundlage geschaffen, dass in Aystetten wieder Mannschafts-Fußball gespielt werden konnte und unseren Jugendlichen somit langfristig die Möglichkeit gegeben ist, in Aystetten Fußball zu spielen.

Erste Vorstandschaft des neuen Vereins SV Cosmos Aystetten e.V.:

1. Vorstand
Markus Seifert
2. Vorstand
Klaus Rauberger
Schriftführer
Clemens Blank
Kassier
Andreas Dissner
Beisitzer
Heinz Drexler
Ausschussmitglied
Herbert Langer

Die größte Abteilung ist die Fußballabteilung. Außerdem gehören dem Verein noch andere Abteilungen an.

Abteilung Schach

Der Initiative unseres Sportkameraden Johann Brenner, Schreinermeister in Aystetten, ist es zu verdanken, dass im Jahre 1959 eine eigene Schachabteilung gegründet wurde. Während sich der Spielbetrieb zunächst auf wenige Mitglieder beschränkt hatte, wurde 1967/68 systematisch damit begonnen, eine Mannschaft aufzubauen und den Spielkreis zu erweitern. Erstmals konnte im Spieljahr 1969/70 dem Verband Augsburger Schachvereine eine Mannschaft gemeldet werden, die auf Grund ihrer in Freundschaftskämpfen erwiesener Spielstärke in der B Klasse II startberechtigt war. Bereits im 1. Jahr konnte der 3. Platz erreicht werden, der auf Grund einer Neugruppierung zum Aufstieg in die BI berechtigte. In dieser Klasse wurde im Spieljahr 1970/71 der 2. Platz errungen und im Jahre 1972 wurde die Mannschaft Meister dieser Klasse und erhielt damit die Berechtigung zum Aufstieg in die Klasse AII. Der Spielbetrieb wurde regelmäßig am Freitag im Sportheim ausgeübt.

Im Jahr 1970 gehörten der Abteilung folgende Spieler an:

Bergmair Norbert, Böhm Kurt, Brenner Johann, Eisert Erwin, Haas Franz, Dr. Herberg Alfred, Pollack Hans, Schregle Gottfried, Schröter Erich, Zepf Emil, Theiner Florian

Leider verlor sich das Interesse und das Schachspielen hörte ganz auf.

photo
photo
photo
photo

Abteilung Tischtennis

Im Jahre 1963 wurde die Abteilung Tischtennis unter der Leitung von Herrn Josef Rottenkolber gegründet. 1967 löste sich die Abteilung wieder auf. Es fehlten Spieler und Betreuer.

Abteilung Frauen- und Kindergymnastik

Durch die Fertigstellung der Schulturnhalle im Jahr 1966 wurde von Seiten der Gemeindeverwaltung einer breiteren Schicht unserer Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, Sport auszuüben. Auch der Sportverein machte sich diese Gelegenheit zunutze. Durch Rundschreiben wurde das Interesse an Sportarten ermittelt, da bisher in Aystetten auf Grund der fehlenden Räumlichkeiten die Möglichkeit fehlte, andere Sportarten auszuüben. Und somit war der Startschuss für die Ausübung von Kindergymnastik und Frauengymnastik gegeben. Unter der Leitung von Frau Hannelore Scheid und Frau Gisela Thoma wurden unsere 4 bis 7 jährigen in die ersten Grundzüge des Sports eingeführt.

photo

Fast zeitgleich mit dem Kinderturnen bot der Sportverein eine Damengymnastik an. Auch hier war das Interesse groß und Frau Resi Kehrle übernahm diese Damengymnastikgruppe des Sportvereins. Frau Kehrle beendete 1979 ihre Tätigkeit im Sportverein. Nahtlos ging es weiter mit der erfahrenen Leiterin Frau Helga Niggl aus Neusäß. Berufliche Gründe zwangen Frau Niggl nach mehreren Jahren, ihre Übungsleitertätigkeit zu beenden. Mit Frau Inge Schmidt kam zum Sportverein wieder eine begeisterte Übungsleiterin. Diese Tätigkeit übt sie heute noch im Sportverein aus.

photo

Abteilung Tennis

Die ersten Initiativen zur Erstellung von Tennisplätzen in Aystetten werden aus dem Jahre 1965 überliefert. Ein von den Herren J. Bullnheimer, Dr. Kasten und Dr. Kissling versandter Rundbrief fand ein starkes Interesse, so dass umgehend ein Plan für zwei Tennisplätze und ein kleines Clubheim auf dem Grund von Herrn von Stetten in Schlossnähe von Architekt Dieter Diefenthaler ausgearbeitet wurde. Auf Initiative von Bürgermeister Josef Mörtl plante man jedoch im Einvernehmen mit dem Gemeinderat, ein Sportzentrum im Anschluss an das schon erbaute Sportheim am Kriegerbühl zu errichten. Nach eingehenden Beratungen fasste man den Entschluss, eine selbstständige Tennisabteilung im Rahmen des Sportvereins Aystetten ins Leben zu rufen, zu deren erster Versammlung der Vorsitzende des Sportvereins Hugo Hartung alle Interessierten zum 21. April 1967 einlud. Die Gründungsversammlung fand am 11. Mai 1967 statt. In Anwesenheit von Bürgermeister Josef Mörtl, HerrnWolf von Stetten, fünf Herren des Gemeinderates, sowie Herrn Hugo Hartung und sechs Mitgliedern des Sportvereins erklärten 18 Tennisspieler ihren Beitritt zu dieser Abteilung. Im Jahre 1967 wurden die Vorarbeiten zur Erstellung der Plätze eins und zwei unter der Regie von Dipl. Ing. Lothar Keller geleistet. Die erste ordentliche Mitgliederversammlung wählte am 27. Oktober 1967 den Vorstand und die Vorstandschaft:

1. Vorsitzender
Dipl. Ing. Lothar Keller
2. Vorsitzender
Dr. Waldemar Kasten
Schriftführer
Ob.-Ing. Karl Strehle
Kassier
Dr. Günther Kissling
Beiräte
Reinhard Bosch und Justus Bullnheimer

Im Jahre 1968 konnte der Spielbetrieb eröffnet werden und das erste Freundschaftsturnier gegen eine Auswahl des Postsportvereins stattfinden. Die offizielle Einweihung der Anlage erfolgte am 11. Juni 1968.

photo
photo

Da im Jahre 1969 die Tennisabteilung bereits 90 Mitglieder zählte, wird der Bau weiterer Plätze beschlossen. Erstmals nimmt die Abteilung mit einer Herrenmannschaft an den Verbandsspielen teil. Im Jahre 1970 werden die Plätze 3 und 4 erstellt. Der Anstieg der Mitgliederzahl auf 140 im Jahre 1971 zwingt zu einem vorübergehenden Aufnahmestopp Eine Trainingswand wird erstellt.
Im Jahre 1972 wird das Tennisheim nach relativ kurzer Bauzeit errichtet. Möglich gemacht wurde die Finanzierung durch Bausteine, Spenden, Bürgschaften und Eigenleistungen der Mitglieder, deren Zahl inzwischen auf 176 angestiegen war. Nachdem die Zahl der Mitglieder auf 203 angewachsen war, wurde beschlossen, zwei weitere Plätze zu bauen. Das war im Jahre 1973. Im selben Jahr stiegen die erste Damen- und die erste Herrenmannschaft in die Bezirksliga auf.

Im zehnjährigen Jubiläumsjahr 1977 waren die an den Verbandsspielen beteiligten Mannschaften erfolgreich:

Die erste Herrenmannschaft gewinnt das Aufstiegspiel gegen TC Neusäß. Erstmalig beteiligt sich auch eine Seniorenmannschaft an den Verbandsspielen. Der Mannschaft gehörten an:

Vogel Wilhelm, Feistle Franz, Hajek Alfred, Durnberger Andreas, Eim Stani, Sonsalla Lutz, Huber Adi und Böck Rudi.
photo

Bereits im Jahre 1974 wurde die Anlage um die Plätze 5 und 6 erweitert.

Am 14.10.1986 wurde die Tennisabteilung durch die Gründung des TC Rot-Weiß Aystetten e.V. als Verein im Sportverein verselbständigt. Die Tennisanlage war zu diesem Zeitpunkt bereits durch eine Sitz- und Stehtribüne erweitert worden.
Am 06. August 1999 löste sich die ehemalige Tennisabteilung endgültig vom Hauptverein SV Aystetten e.V.

Abteilung Ski und Bergwandern

Immer wieder kamen in den 70iger Jahren Anfragen an den Sportverein bezüglich des Skisports. Durch Fragebögen ermittelte der Vorstand, wie groß das Interesse war. Bereits im November 1975 organisierte der Verein Skigymnastikabende. So trafen sich am 04.12.1975 in der Schulturnhalle die ersten Interessenten. Auch in den folgenden Jahren wurde Skigymnastik angeboten.

Angeregt durch das große Interesse bei den Skigymnastikabenden, wurde der Gedanke, in Aystetten Skikurse abzuhalten, in die Tat umgesetzt. So gab es bereits 1977 die ersten Skikurse. Die erste Skikursmitteilung vom 08.11.1976 ist mit folgendem Wortlaut bekannt:

Betreff: Skikurs für Anfänger und Fortgeschrittene.
Angeregt durch das große Interesse bei unseren z. Zt. stattfindenden Skigymnastikabenden sehen wir uns veranlasst, erstmals Skikurse von Aystetten aus abzuhalten. Bei genügender Beteiligung sind sechs Tageskurse für Anfänger und Fortgeschrittene, sowie Kinderkurse geplant. Diese Kurse werden von geprüften Skilehrern geleitet und finden je nach Schneelage an folgenden Orten statt Pfronten, Oberjoch und Tannheimer Tal. Um einen genauen Überblick über die Teilnehmerzahl zu erhalten, bitten wir um baldige Anmeldung.

Programmablauf
Beginn: Sonntag den 09.01.1977, die folgenden Sonntage sind der 16.01., der 23.01, der 30.01., der 06.02. und der 13.02.1977. Die Kursgebühr beträgt für alle 6 Kurstage 50,-- DM und ist bei Anmeldung zu entrichten. Der Fahrpreis beträgt 11,-- DM und ist jeweils bis Donnerstag vor jeder Fahrt einzuzahlen.
Die Fahrt erfolgt ab Aystetten und zurück mit modernen Reisebussen der Fa. Kohler. Anmeldung: Nachmittags ab 14 Uhr bei Hugo Hartung, Aystetten, Bergststr. 36, Tel. 481624. Meldeschluss: 01. Dezember 1976. Über den weiteren Verlauf werden wir informieren.

Die Vorstandschaft, Aystetten den 08.11.76.

photo
photo

Am 26. Februar 1978 fand die 1. Aystetter Ski-Meisterschaft in Wagneritz statt. Schirmherr war Bürgermeister Josef Mörtl.

Rennleitung
Hugo Hartung und Fritz Geiger
Kurssetzer
Elmar Ferstl
Streckenchef
Hans Thoma
Schiedsrichter
Rudi Klinger, Herbert Langer, Walter Schmid, Fridolin Groß

Am Start in Wagneritz/ Grünten: 121 Starter, im Ziel 105, in der Wertung 64.

Offizielle Ergebnisliste
Schüler I Köbrich Markus
Schülerinnen I Chorinski Beatric
Schüler II Thoma Andreas
Schülerinnen II Bahner Christina
Schüler III Salomon Dirk
Schüler IV Petz Markus
Schülerinnen IV Petz Barbara
Jugend I männlich Erhard Wolfgang
Jugend I weiblich v. Obernitz Sybille auch Gesamtsiegerin und somit auch Aystetter Skimeisterin
Jugend II männlich Mann Max
Jugend II weiblich Glanz Daniela
Damen allgemein Lunzer Angelika
Damen AK I Ferstl Monika
Damen AK II Hiemayer Isabella
Herren allgem. v. Obernitz Nikolaus auch Gesamtsieger und Aystetter Skimeister
Herren AK I. Winkle Dieter
Herren AK II. Schmid Franz
photo
photo
photo

Langsam formierte sich eine Gruppe, die sich der Sache annahm und 1980 war es dann soweit. Am 28. März 1980 wurde die Ski- und Bergwanderabteilung gegründet. Gewählt wurden folgende Personen:

photo

Bis heute werden Skikurse angeboten. Folgende Aystetter Übungsleiter sind seit Jahren in der Abteilung tätig: Wolfgang Schmid, Peter Hartung, Peter Wendel und Stephanie Thoma. Auch die Skigymnastik gibt es von Oktober bis Februar in der Schulturnhalle. Wegen mangelndem Interesse wurde die Aystetter Skimeisterschaft nach mehreren Jahren eingestellt. Auch für die Bergwanderung mit Bergmesse gab es kein Interesse mehr.

Teilnehmer an den Skikursen Gesamtzahl der Fahrtteilnehmer
1977 72 655
1978 73 746
1979 88 850
1980 113 1035
1981 105 1006
1982 67 780
Gemeldete Starter bei den Skimeisterschaften
1978 121
1979 79
1980 73
1981 93
1982 67

Abteilung Wandern

Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums plante der Verein erstmals einen Wandertag. Schnell bildete sich eine Wandergruppe, die vorher andere Wandertage besuchte, um für den ersten eigenen Wandertag Erfahrungen zu sammeln. Es galt auch geeignete Wege zu finden. So war gedacht, auch die in den Kriegstagen angelegte Max-Quelle wieder freizulegen, denn dort sollte der Wanderweg vorbeiführen. Leider wurde trotz fieberhafter Suche von einigen Unentwegten die Quelle nicht gefunden. Auch die sagenumwobene Wünschelrute wurde eingesetzt. So wurde weiter gemessen, galt es doch 2 Streckenlängen auf schönen Waldwegen zu finden. Der erste Wandertag war ein voller Erfolg. Es waren 2050 Wanderer unterwegs. In den folgenden Jahren wurden jeweils weitere Wandertage durchgeführt. Am 16.01.1988 löste sich die von Hans Schregle geführte Gruppe vom Hauptverein und bildete in ihrer Mitgliederversammlung am 13.06.1988 einen eigenen Verein.

photo

Stockschießen der Ski-Abteilung

Die Planungen des Sportvereins, eine Asphaltstockbahn zu bauen, kamen der Skiabteilung entgegen. Bereits Anfang der 80er Jahre wurde darüber gesprochen und geplant. 1988 wurde gebaut und am 10.06.1989 wurde die Stockbahn eingeweiht. Sie erweckte sehr schnell großes Interesse. Es werden Turniere abgehalten und am Donnerstag und Sonntag Vormittag wird trainiert. Jährlich wird das Aystetter Gemeindeturnier durchgeführt. Die Teilnehmer sind Aystetter Vereine, Gruppen und der Gemeinderat. Ansprechpartnerin für Stockschießen war Frau Ilse Huber.

photo

Was gab es beim SV Aystetten noch

Badminton und Basketball

In der Aystetter Schulturnhalle wurde vom SV Aystetten Basketball angeboten und mit einer kleineren Gruppe durchgeführt. Ansprechpartner war Herr Elmar Ferstl. Leider fehlte hier das Interesse für eine richtige Basis. Ähnlich erging es mit Badminton.

Chronik SV Cosmos Aystetten Teil II

Daten - Titel – Namen im Überblick

1947

1948

1949

1. Vorstand: Bruno Hiemke.

1950

1. Vorstand: Hermann Wenzel

1951

1952

1.Vorstand: Eugen Kopp

1953

1.Vorstand: Hans Vogel

1954 bis 1959

1.Vorstand Josef Mörtl

1957

10 Jahre Sportverein Aystetten

1958

Herr Wolf v. Stetten kündigt die Auflösung des Pachtvertrages über das Grundstück am Wannenberg an.

1959

1960

1961

1962

1963

1964

1965

1966

1967

1968

1969

1970

1971

1972

1973

1974

1975

1976

1977

1978

1979

1980

1981

1982

1983

1984

Die Vorstände des Sportvereins ab 1947

1947 bis 1948 Geiger Leo
1949 Hiemke Bruno
1950 Hermann Wenzl
1951 bis 1952 Kopp Eugen
1953 Vogel Hans
1954 bis 1959 Mörtl Josef
1960 Hartung Hugo
1961 Mörtl Josef
1962 bis 1972 Hartung Hugo
1973 bis 1976 Haßold Peter
1976 bis 1984 Hartung Hugo
1984 bis 1996 Kruckenberg Herbert
1997 bis 2001 Klinger Rudolf
2001 Seifert Markus
2002 bis 2010 Rauberger Klaus

Ehrenvorstände

Ehrenmitglieder seit 1997

Mitgliederspiegel

1947 30
1960 148
1961 139
1962 140
1963 146
1964 152
1965 186
1966 256
1967 278 davon 39 Tennis
1968 360 davon 59 Tennis
1969 391 davon 62 Tennis
1970 430 davon 91 Tennis
1971 510 davon 140 Tennis
1972 562 davon 176 Tennis
1973 560 davon 203 Tennis
1974 600 davon 212 Tennis
1977 664 davon 277 Tennis
1978 669
1981 681
1982 713
1983 732 davon 320 Tennis
1984 770 davon 328 Tennis
1985 800 davon 300 Tennis
1996 911
1999 Trennung der Abteilung Tennis
2003 700
2008 670

Jugendleiter und Jugendbetreuer

1947 bis 1950 Schüller Albert Jgd. Mörtl Emil (Schüler)
1950/51 Siegner Johann
1952 Radwahn Josef
1953/54 Fritsch Karl, Jugendleiter und Siegner Hans, Schülerleiter
1956 Schimmer Martin
1957 bis 1960 Hartung Hugo
1961/62 Möller Arthur und Geihs Adam
1963 bis 1967 Hertrich Günter, Jugendleiter, Both Gerd, Schülerbetreuer
1968/69 Huber Max, Jugendleiter, Schregle Hans, Schülerbetreuer
1970 Huber Max, Jugendleiter, Rechner Herbert, Schülerbetreuer
1971 Gründung der Spielgemeinschaft Aystetten / Hammel
1971 bis 1983 Hartung Hugo, Jugendleiter
1983 bis 1995 Langer Herbert

Betreuer in der Spielgemeinschaft Aystetten/Hammel

Wenninger Walter, Geiger Fritz, Langer Herbert, Both Gerd, Hertrich Günter, Stöhr Jürgen, Rupprecht Dieter, Wolfram Josef, Ziegler Ulrich, Striebel Hans, Berchthold Günter, Mann Alfred, Gesell und Wilkens.

1981 Gründung der Spielgemeinschaft Aystetten/Hammel/Ottmarshausen

Betreuer in der Spielgemeinschaft Aystetten/Hammel/Ottmarshausen

Korpas Heinz, Puruker, Sinning Max, Brunzel Günther, Stöhr Wolfgang, Schmidt, Schreiber Karl-Heinz, Zidorn, Niggl Peter, Wohner, Tippmann, Ebner Ludwig, Albus Karl, Hitzler Richard, Schaller Walter, Müller und Seider Gottfried.

Trainer bzw. Übungsleiter

1948/49 Schwingenstein Willi
1950 Schwarz Rudolf
1950/51 Grünsteudel Karl
1952 Baumann Lothar
1964 Tomasini Manfred
1968 Kraus Heinz
1969 Schuler Alois
1970/71 Kraus Heinz
1972 Pindur Bernd
1972 Genz Walter
1975 Kraus Heinz
1976/77 Siegner Walter
1978 Erben
1980 Kraus Heinz
1983/84 Both Gerd
1990 Feigenspan Ekkehard
1990 Kittelberger Johann
1990 Pfanz Gerhard
1990 Deutschmann Manfred
1994 Schall Tim
2001 - 2003 Mehlhammer Peter
2003 - 2005 Pfanzelt Josef
2005 - 2008 von der Wehd Frank
2008 Probst Manfred und Rauberger Anton
Ab Juli 2008 Hertle Thomas

Schlusswort

Als ich vor einem Jahr mit den Recherchen für eine Vereinschronik begann, waren bereits einige Ordner mit alten Unterlagen aus meiner langjährigen Zeit als 1. Vorstand des SV Aystetten vorhanden. Es musste sortiert und geordnet werden. Je mehr ich mich mit diesen Unterlagen befasste, desto größer wurde meine Neugier und mein Interesse, nicht ahnend, welchen Umfang dieses Werk umfassen würde. Ich fand hier Unterlagen, die ein Bild über eine 60-jährige Vereinsgeschichte aufzeigten. Wenn es mir gelungen ist, eine lebendige Geschichte des Sportvereins niederzuschreiben, so wäre meine Aufgabe erfüllt.
Wenn wir abschließend die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung betrachten, so können wir feststellen, dass der Sportverein Höhen und Tiefen durchgemacht hat, die am Ende immer wieder durch sportliche Erfolge und ideelle Einstellungen ins Gleichgewicht gebracht wurden. Wir sehen heute die Früchte einer sauberen und verständnisvollen Zusammenarbeit zwischen den Aktiven auf der einen Seite und den Verantwortlichen auf der anderen Seite. Sportliches Können und natürlicher Anstand gepaart mit Kameradschaft, fairer Aufgeschlossenheit und Toleranz repräsentieren eine Gemeinschaft, die sich ihrer Verpflichtung als Organ des sportlichen Lebens stets in hohem Maße bewusst war und deren Leistungen auf sportlichem Gebiet nicht vergessen werden dürfen.
Es sei noch erwähnt, dass der vorliegende Rückblick der Vereinsgeschichte nicht alle Namen und Einzelheiten enthält, die während dieser langen Zeit die Geschicke des Vereins beeinflusst haben.

Bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Inge und meinem Sohn Peter, die mich bei der Erstellung dieser Vereinschronik unterstützt haben.

Aystetten, im März 2010

 

Hugo Hartung

seit 1997 Ehrenvorstand


Datenschutz | Impressum